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	<title>EigenartigeWelt.de</title>
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	<description>Sehen, hoeren, lesen, schreiben - die Nasen aneinander reiben. Even more than a simple rhyme...</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 21:10:47 +0000</pubDate>
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		<title>Unser Industrie-Leben</title>
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		<pubDate>Fri, 18 May 2012 20:58:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Offline]]></category>

		<category><![CDATA[Umwelt &amp; Energie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorgestern im Auto hörte ich im Radio einen Beitrag über artgerechte Tierhaltung und über deren Realität. Ich hatte mich gerade aus dem Büro ausgesperrt und es dauerte ein wenig, bis die gesprochenen Worte mich wirklich erreichten, da ich gerade noch gehetzt hinter einem Ersatzschlüssel hergefahren und mit den Gedanken noch bis kurz zuvor eher mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vorgestern im Auto hörte ich im Radio einen Beitrag über artgerechte Tierhaltung und über deren Realität. Ich hatte mich gerade aus dem Büro ausgesperrt und es dauerte ein wenig, bis die gesprochenen Worte mich wirklich erreichten, da ich gerade noch gehetzt hinter einem Ersatzschlüssel hergefahren und mit den Gedanken noch bis kurz zuvor eher mit Logistik beschäftigt gewesen war.</p>
<p>Je länger ich der Radioreportage zuhörte, desto ruhiger wurde ich.</p>
<p>Ehe ich mich versah, stand ich in einer Legehennenbatterie und im Schweinestall, der sich als Schweinehalle ohne Auslauf und angemessenen Bodenbelag entpuppte - tief in meinen eigenen Exkrementen und war zu schwach, um selbst mein Körpergewicht zu halten. Ich fiel ständig wieder hin und konnte mich nur durch den Druck meiner Leidensgenossen vorübergehend auf den Beinen halten. Meine Kniegelenke schmerzten höllisch und ohne Ablass. In wenigen Stunden würde ich zu einer tagelangen Fahrt nach Osten aufbrechen. Meine Atemwege waren von den Dämpfen meines eigenen Kots stark irritiert und seit Wochen wurde meine Antibiotika-Dosis beständig weiter erhöht.</p>
<p>Ich war halb Huhn, halb Schwein - halb Mensch, halb Tier.</p>
<p>Ich sehnte mich nach einem Atemzug an reiner Luft und in der Freiheit einer Wiese. Die Sonne hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Der Preis für ihren Anblick ist meine <em>letzte</em> Reise. Meine Begleiter sind nicht besser dran. Hier überlebt nur der Stärkere. Doch wozu weiter leben?</p>
<p><object height="336" width="448"></p>
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<p>Warum spart der Mensch zuallererst an der Qualität seiner Nahrung? Warum will er von allem immer das Beste haben, ist aber zu oft nicht bereit oder kann es sich nicht leisten, seinen Körper zu pflegen?</p>
<p><object height="336" width="448"></p>
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<p>Sicherlich<span class="Apple-style-span"> haben immer mehr Menschen in Deutschland die Lust und das Bedürfnis für sich selbst - für gute Nahrung - zu sorgen. <em>Dieter Moor </em>ist sicherlich einer der bekannteren Aussteiger aus dem post-industriellen Nahrungssystem. Das kann sich zum einen aber nicht jeder leisten, geschweige denn sind die meisten dazu bereit. Was für unsere Vorfahren noch normal war, ist für uns (in den Großstädten) Welten entfernt. </span></p>
<p>Das Essen, dass ich selbst gejagt, angebaut, erzeugt, gekocht und/ oder zubereitet habe, schmeckt nicht nur anders, es ist auch artgerecht. Schlecht natürlich, wenn ich mich selbst nicht artgerecht behandle.</p>
<p><strong>Gas und Wasser - Monopol(y)</strong></p>
<p>Der eine Konzern hat ein Quasi-Gas-Monopol<span class="Apple-style-span">, der andere belügt alle und vor allem sich selbst über die Sicherheitsstandards seiner Atomkraftwerke, und der dritte investiert in den wertvollsten Rohstoff von allen: Wasser. Bei allem geht es immer um globale Märkte, um Macht und letztlich die Rendite.</span></p>
<p>Mitte Januar sah ich auf Arte den Film &#8220;Gas Monopoly&#8221; von <a href="http://www.leidenfrost.net/" title="www.leidenfrost.net" target="_blank">Martin Leidenfrost</a>. Ein geistreicher, spannender, beängstigender und filmisch sowie erzählerisch sehr gut aufbereiteter Bericht über die Gas-Industrie und den Wettlauf zwischen &#8220;Nordstream&#8221;<span class="Apple-style-span"> und &#8220;NABUCCO&#8221;, zwei Pipeline-Projekten, die Europas Gasversorgung für die Zukunft sichern sollen.</span></p>
<p><object height="336" width="448"></p>
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<p>Die Highlights des Films sind sicherlich die süffisant geführten Interviews. Leidenfrost spricht fließend Russisch. Das hilft sowohl im Gespräch mit Arbeitern in der Kneipe, als auch im Gesprächsschach mit dem Vizepräsidenten von Gazprom in Moskau. Der zuständige türkische Minister lässt sich ebenso wenig in die Karten schauen und selten konnte man Macht und &#8220;Interessenvertretung&#8221; so sprachlos bewundern.</p>
<p>Das ZDF hat ebenfalls einen Film zum Thema Gas produziert, allerdings nur halb so lang wie der des österreichischen Journalisten und Filmemachers Leidenfrost. Heute morgen stieß ich mehr oder weniger durch Zufall bei YouTube auf den Beitrag.</p>
<p><object height="336" width="448"></p>
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<p>Die Player im Gasmarkt sind überschaubar. Es pendelt<span class="Apple-style-span"> zwischen Mono- und Oligopol und es geht hier nicht manchmal, sondern ständig um Milliarden. Auch hier steht von Haus aus die Gesundheit des Menschen maximal an 2. Stelle. Sei es bei der Belastung der Arbeiter oder für Grund und Boden beim sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fracking" title="Hydraulic Fracturing - Wikipedia" target="_blank"><em>Fracking</em></a>. Am Ende muss irgendwer die Zeche zahlen. </span></p>
<p><object height="336" width="448"></p>
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<p>Es geht fast immer um Energie und Versorgung. Unser Körper braucht letztlich auch ständig Energie. <span class="Apple-style-span"> Sicherlich kann und muss ich mir nicht die Last der gesamten Welt auf die Schultern laden. Doch Gedanken sollte ich mir schon darüber machen, was z. B. </span><span class="Apple-style-span">in </span><span class="Apple-style-span">Russland und bei mir vor der Haustür bei der Gasförderung und auch generell passiert, was in meinem Essen enthalten ist und woher ich unbelastetes Wasser bekomme.</span></p>
<p>Die Technik, die mehr denn je zu unserem Alltag gehört und uns schleichend von der natürlichen Wirklichkeit entfernt, kann helfen Probleme zu lösen, kann aber auch neue schaffen. Ich verachte Verschwendung und ich brauche mich aber auch nicht in romantischem Sozialkitsch zu wälzen.</p>
<p>Apropos Wälzen: Warum nicht (wieder) mehr im <em>Dreck </em>wälzen und diesen natürlichen Schatz auch schätzen?! Dazu ein Buchtipp: <a href="http://www.amazon.de/dp/3865811973/ref=cm_sw_r_tw_dp_kmwTpb027QM4G" title="Dreck: Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert: Amazon.de" target="_blank">&#8220;Dreck: Warum unsere Zivilisation den Boden unter den Füßen verliert&#8221;</a> von David R. Montgomery.</p>
<p>Es ist am Ende wie immer ganz einfach: jeder muss zuerst <span class="Apple-style-span">immer </span><span class="Apple-style-span">vor der eigenen Tür kehren. Das war auch schon in der vorindustriellen Zeit nicht anders.</span></p>
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		<title>Den Neid der anderen muss man sich hart erarbeiten</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2012/05/13/den-neid-der-anderen-muss-man-sich-hart-erarbeiten/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 May 2012 08:18:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Scheinbar gilt das nunmehr auch für Borussia Dortmund - zumindest auf nationaler Ebene. Bisher war es stets Bayern München, das sich bestimmte Einschätzungen gefallen lassen musste: von &#8220;eiskalt&#8221;, über &#8220;gnadenlose Chancenverwertung&#8221; bis hin zum (welt-)berühmten &#8220;Bayern-Dusel&#8221;. 
Ich gratuliere Borussia Dortmund zum verdienten Gewinn nicht nur der Meisterschaft, sondern jetzt auch des DFB-Pokals. Das erste Double in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: '.Helvetica NeueUI'; font-size: 18px; line-height: 24px; -webkit-tap-highlight-color: rgba(26, 26, 26, 0.292969); -webkit-composition-fill-color: rgba(130, 98, 83, 0.0898438); -webkit-composition-frame-color: rgba(191, 107, 82, 0.496094)">Scheinbar gilt das nunmehr auch für Borussia Dortmund - zumindest auf nationaler Ebene. Bisher war es stets Bayern München, das sich bestimmte Einschätzungen gefallen lassen musste: von &#8220;eiskalt&#8221;, über &#8220;gnadenlose Chancenverwertung&#8221; bis hin zum (welt-)berühmten &#8220;Bayern-Dusel&#8221;. </span></p>
<p><span class="Apple-style-span" style="font-family: '.Helvetica NeueUI'; font-size: 18px; line-height: 24px; -webkit-tap-highlight-color: rgba(26, 26, 26, 0.292969); -webkit-composition-fill-color: rgba(130, 98, 83, 0.0898438); -webkit-composition-frame-color: rgba(191, 107, 82, 0.496094)"></span><span class="Apple-style-span" style="font-family: '.Helvetica NeueUI'; font-size: 18px; line-height: 24px; -webkit-composition-fill-color: rgba(130, 98, 83, 0.0898438); -webkit-composition-frame-color: rgba(191, 107, 82, 0.496094); -webkit-tap-highlight-color: rgba(26, 26, 26, 0.292969)">Ich gratuliere Borussia Dortmund zum verdienten Gewinn nicht nur der Meisterschaft, sondern jetzt auch des DFB-Pokals. Das erste Double in der 103-jährigen Vereinsgeschichte.</span></p>
<p>Wie ist das nun mit dem &#8220;BVB-Dusel&#8221;? Oder nutzt Dortmund nur eiskalt und hocheffizient seine (Konter-)Chancen?</p>
<p>Als nicht ganz objektiver Beobachter stelle ich fest, dass die Herren Reif und Réthy (letzterer beim ZDF übrigens immer noch Erbe des ersteren - ein Umstand, der fast 20 Jahre nach dem Erbfall den Wunsch nach Verrentung immer größer werden lässt) nicht geeignet sind, diese Fragen adequat zu kommentieren, geschweige denn zu beantworten.</p>
<p>Wie ist das nun mit dem Neid der anderen? Jürgen Klopp hat seine Mannschaft und Spielphilosophie über 4 Jahre in Ruhe und ohne Titel-Druck aufbauen können. Dem gebührt mehr als Respekt. Im Grunde hat er (notgedrungen) ähnliches getan, wie Joachim Löw mit dem kompromisslosen Einbau von Jungspielern in der Nationalmannschaft.</p>
<p>Bleibt abzuwarten, wie sich der BVB (finanziell) weiter entwickelt. Die Verpflichtung von Marco Reuss weist erstaunliche Parallelen zum Transfer des heutigen Dortmunder Kapitäns - übrigens mein (Dortmunder) Spieler der Saison -, zu Sebastian Kehl, vor gut zehn Jahren auf.</p>
<p>Damals war Bayern München ebenfalls an dem Spieler &#8220;interessiert&#8221;, zog aber in Zeiten Niebaumscher und Meierscher &#8220;Großzügigkeit&#8221; den Kürzeren. Ich kann mir bei Susi Zorc und Herrn Watzke zwar nur schwer vorstellen, dass sie ähnliche Vabanque-Spiele treiben werden wie die Entscheider in den 90er-Jahren, aber der Druck auch finanziell ein höheres Risiko zu gehen, wird eher zu- als abnehmen.</p>
<p>Borussia Dortmund ist neben Bayern München der einzige deutsche Champions League-Sieger. Im Gegensatz zum Rekordmeister hatte der frisch gebackene Double-Gewinner allerdings zuletzt wenig Argumente, um den Borsig-Platz vorzuheizen oder gar mit Dauerkartenbesitzern zu füllen, um ihnen Beweise ihrer internationalen Konkurrenzfähigkeit entgegen zu strecken.</p>
<p>Ob sich dieser Umstand in der kommenden Champions League-Saison anders gestalten wird? Auch dies bleibt abzuwarten. Das Team hat ohne Zweifel innerhalb kürzest möglicher Zeit (internationale) Erfahrung gesammelt, den Weggang von Leistungsträgern (z. B. Sahin) souverän gemeistert und verfügt über eine eingespielte, zusammengewachsene und extrem begeisterungsfähige Belegschaft.</p>
<p>Das hat aber in der vergangenen Saison nicht einmal für den Trostpreis - das Erreichen der Europa League als Dritter der CL-Gruppenphase - gereicht. 2012/2013 sollte der BVB das Potential besitzen, um (erstmals seit 1998?) das Achtelfinale zu erreichen. Nicht zuletzt auch durch das indiskutable internationale Abschneiden in diesem Jahr findet man sich jedoch schnell in einem Lostopf mit Barcelona, Madrid, Mailand, Manchester oder Chelsea wieder. Und dann, siehe Werder Bremen, reichen auch Top-Leistungen im direkten Vergleich oftmals nicht zum Weiterkommen.</p>
<p>Die internationale Reifeprüfung liegt also noch vor dem gelb-schwarzen Jungspunden. Diesen besonderen Teil des Neides muss man sich auch besonders hart und vor allem jede Saison auf&#8217;s Neue erarbeiten. Der FC Bayern tut das seit 40 Jahren, Dortmund bisher nur sporadisch und in jüngster Vergangenheit gar nicht. Es wäre mehr als wünschenswert, wenn sich das schnell änderte, damit der Dusel-Verein aus München nicht wie fast jedes Jahr nahezu allein die Punkte für die UEFA-Wertung besorgen muss.</p>
<p>Auf dem Papier standen die deutschen Vereine letztmalig zwischen 1997 und 2002 (siehe auch Bayer Lever- alias &#8220;Vizekusen&#8221;) so gut da. Damals ging damit auch die letzte Dortmunder Ära zu Ende.</p>
<p>Die neue hat gerade erst so richtig begonnen. Wie &#8220;nachhaltig&#8221; sie ist, wird sich schon ab August zeigen.</p>
<p>Sportlich gesehen ist Borussia Dortmund aktuell die Nr. 1 im deutschen Fußball - kein Zweifel. In der Gesamtbetrachtung bleibt es Bayern München. Niemand sollte sich auch sportlich von der gestrigen desolaten Abwehrleistung der Münchner täuschen lassen: bis zum Dortmunder Elfmeter hat in der 1. Halbzeit 40 Minuten nur eine Mannschaft gespielt, und die hatte weniger &#8220;Dusel&#8221; als der neue Pokalgewinner bei Lattentreffer, 11er-Zittertor und vor allem Timing&#8230;</p>
<p>Der geneigte Leser wird es bereits bemerkt haben: meinen &#8220;Neid&#8221; hat Jürgen Klopp&#8217;s Truppe sich bereits erarbeitet.</p>
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		<title>Come what May - Hopefully sunny weather in each case</title>
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		<pubDate>Thu, 03 May 2012 10:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[In order to let me even more drown in work I just thought about writing my blog entries also in French - just a joke!
But in fact I had to talk so much French lately (mostly on the phone) that I was able to recall my deepest joy in foreign languages which I had lost [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In order to let me even more drown in work I just thought about writing my blog entries also in French - just a joke!</p>
<p>But in fact I had to talk so much French lately (mostly on the phone) that I was able to recall my deepest joy in foreign languages which I had lost during my years at university. French was &#8220;replaced&#8221; by Italian and English remained <em>Number one</em>, but all my plans and goals on improving both French &amp; Italian didn&#8217;t succeed in more than using them to name the dressings for the salad&#8230;</p>
<p>The same with learning a completely new language: Spanish or Portuguese, especially the latter has always been on the top of my list. You might guess the result: more or less nothing.</p>
<p>Due to my revised professional situation I recaptured my passion for speaking &amp; writing in foreign languages, e. g. there is a monthly newsletter I have to do. It consists of four different language sections and I&#8217;m already very busy with English &amp; German. Nonetheless, I&#8217;m learning also by checking &amp; reading the French and Spanish versions.</p>
<p>Lately, I learned that I have just entered a period of time (in fact the next 14 years) where my communications skills are very strong and powerful. No matter if I had believed in Astrology (<a href="http://www.astrologyzone.com" target="_blank" title="Astrologyzone - Susan Miller">www.astrologyzone.com</a>) or not, I would have had to state now: the communication rocket is flying at supersonic speed&#8230;! Travelling is also highlighted in my &#8220;sector&#8221;. Facts: Barcelona, Frankfurt, Lucerne, Zurich, Brisbane are already more or less confirmed. Flying &amp; talking, writing and driving - it all seems to work hand in hand. Big fun!</p>
<p>With May just having started, June is already knocking at the back door. I&#8217;m  looking forward to doing another seminar on colours with <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Max_L%C3%BCscher" target="_blank" title="Max Lüscher - Wikipedia">Max Lüscher</a> in the middle of June in Switzerland.</p>
<p>Unbedingt ansehen, Probe hören und bestellen: <a href="http://www.luscher-color.ch/d/hoerbuch4farben.htm" title="Max Lüscher liest "Der 4-Farben-Mensch"" target="_blank">&#8220;Der 4-Farben-Mensch&#8221; (Hörbuch)</a>! Ein wunderbares Geschenk und eines der besten deutschsprachigen Hörbücher überhaupt.</p>
<p>Come what May this month - I&#8217;m prepared and heading towards the sun. <em>Follow me &amp; I&#8217;ll follow you&#8230;!</em></p>
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		</item>
		<item>
		<title>How to tell if your cat is plotting to kill you.</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2012/02/12/how-to-tell-if-your-cat-is-plotting-to-kill-you/</link>
		<comments>http://eigenartigewelt.de/2012/02/12/how-to-tell-if-your-cat-is-plotting-to-kill-you/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 14:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Humor]]></category>

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		<description><![CDATA[
To start with: www.catswhothrowupgrass.com/kill.php
My favourite: Bringing you dead animals - This isn&#8217;t a gift, it&#8217;s a warning.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heyquiz.com/quiz/cat_kill"><img src="http://www.heyquiz.com/bimage/14_93.jpg" alt="Is your cat plotting to kill you?" /></a></p>
<p>To start with: <a href="http://www.catswhothrowupgrass.com/kill.php" title="How to tell if your cat is plotting to kill you." target="_blank">www.catswhothrowupgrass.com/kill.php</a></p>
<p>My favourite: <strong>Bringing you dead animals - </strong>This isn&#8217;t a gift, it&#8217;s a warning.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Emotionen in 4 Farben - Begegnung mit einer großen Persönlichkeit  &#124;&#124;  Colours and emotions - Meeting one of the last real personalities of our time</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2011/06/17/emotionen-in-4-farben-begegnung-mit-einer-grosen-personlichkeit-colours-and-emotions-meeting-one-of-the-last-real-personalities-of-our-time/</link>
		<comments>http://eigenartigewelt.de/2011/06/17/emotionen-in-4-farben-begegnung-mit-einer-grosen-personlichkeit-colours-and-emotions-meeting-one-of-the-last-real-personalities-of-our-time/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 14:52:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Unternehmen]]></category>

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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Tag vor Himmelfahrt bin ich in die Schweiz gefahren. Schon im Februar hatte ich ein Seminar zur Weiterbildung gebucht. Die exakte Initialzündung zur Anmeldung erinnere ich nicht mehr, aber den Plan dieses spezielle Seminar zu besuchen trug ich bereits seit Herbst 2009 in mir. Nach 30 Minuten am ersten von vier Seminartagen war mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Tag vor Himmelfahrt bin ich in die Schweiz gefahren. Schon im Februar hatte ich ein Seminar zur Weiterbildung gebucht. Die exakte Initialzündung zur Anmeldung erinnere ich nicht mehr, aber den Plan dieses spezielle Seminar zu besuchen trug ich bereits seit Herbst 2009 in mir. Nach 30 Minuten am ersten von vier Seminartagen war mir schlagartig klar: <em>Hier bin ich richtig!</em></p>
<p><a href="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/06/110605_brunnen_web.jpg" title="Brunnen_Blick-Richtung Luzern_web"><img src="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/06/110605_brunnen_web.jpg" title="Brunnen_Blick-Richtung Luzern_web" alt="Brunnen_Blick-Richtung Luzern_web" align="middle" height="336" width="448" /></a></p>
<p>In Brunnen am Viewaldstätter See, zwischen Luzern und Zug gelegen, trafen 18 Teilnehmer aufeinander, die eines gemeinsam hatten: sie waren offen für Neues und bereit, über den eigenen Tellerrand zu sehen. Diese - sagen wir mal - gleichgerichtete Energie war eine wahre Wohltat und eröffnete zusätzliche Ressourcen für die Aufnahme der Inhalte der Veranstaltung: Farbpsychologie. Ein Ausdruck, der dem Dozenten und Entwickler der Methode sicherlich nur bedingt gefallen dürfte.</p>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Max_L%C3%BCscher" title="Max Lüscher - Wikipedia" target="_blank"><em>Max Lüscher</em></a> nur für sich genommen, ist bereits ein (Natur)Ereignis. Das spiegelte sich unter anderem auch in den verschiedenen Nationalitäten der Teilnehmer wider: Schweiz, Niederlande, Österreich, England, Ukraine, Russland/ Lettland, Deutschland. Der Ansatz von Lüscher, die Atmosphäre, die Menschlichkeit, der Humor, die Herzlichkeit, die Organisation und Betreuung vor Ort (danke Frau Hennes!), die Anwesenden, die Logik des Ganzen - einfach faszinierend!</p>
<p><em>To look outside of the box is probably one of the characteristics that I appreciate the most about other people. Sometimes it can be exhausting to be like that, and at the same time it also can set free energy and creativity like nothing else. Sitting in a room with 20 people being open to new grounds and willing and able to reflect about themselves, was an experience I had at the beginning of June that I will never forget.</em></p>
<p><em>What had happened?</em> <em>I went to Switzerland to witness a course on colours and their emotional meaning. Hardly have I met a person like <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Max_L%C3%BCscher" title="Max Lüscher - Wikipedia" target="_blank">Max Lüscher</a> before. His knowledge on human behaviour, his kind of speaking, the words he choses and his whole appearance is unique. He does not speak to sell something or to convince others, he speaks to get in touch with others, to broaden his horizon and to offer people an entrance to themselves. From my point of view, he is one of the last true personalities of our time, having witnessed almost 90 years of life and heaving met so many other brilliant people throughout this time. I can hardly express how thankful I am and will always be to have received the opportunity to get to know and learn from him. </em></p>
<p><em>Der 4-Farben-Mensch</em>, wer ist das? Und wie ist er? Da ich niemals die Sprache und gewählten Worte dieses 1923 in Basel geborenen Mannes wiedergeben kann, taugt dieses Interview mit ihm sicherlich besser, um eine kurze Einführung in die Regulationspsycholgie zu geben und die Emotionen und Empfindungen zu beschreiben, die hinter den Farben stehen bzw. mit ihnen verbunden sind. Die &#8220;Psyche&#8221; des Menschen ist dreidimensional, und Worte können dieses komplexe Gebilde nur unzureichend beschreiben. Vor allem werten sie auch und geben letztlich nur Meinungen wieder. Aus dieser Erkenntnis heraus hat Max Lüscher vor über 50 Jahren seinen <a href="www.luscher-color.com" title="Lüscher-Color-Diagnostik" target="_blank">Farbtest</a> entwickelt und ständig weiter verfeinert.</p>
<p>Aber hören wir den großen Menschenkenner selbst:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/JjNbitBGWks" frameborder="0" height="336" width="448"></iframe></p>
<p><em>Unfortunately, this video is only available in German language, and there are hardly any interviews with him to be found in the web anyway. For information on </em>Lüscher Color Diagnostic <em>you should take a look <a href="http://www.luscher-color.com/" title="Lüscher Color Diagnostic" target="_blank">here</a>.</em></p>
<p><em>So what was the main thing I learned there apart from the fact that I do understand myself even better now and have never been that relaxed before? Let&#8217;s take this quote: &#8220;What is most important in life? In fact it is not only knowing people, but understanding how they are and why they are the way they are.</em><em>&#8220;</em></p>
<p><em>It is obvious that this knwoledge reflects on all areas of life. I&#8217;m looking forward to continuing the course in October. In fact, I&#8217;m already counting the days&#8230; </em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Broken Bells playlist</title>
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		<pubDate>Fri, 17 Jun 2011 11:52:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[This group led by James Mercer and Danger Mouse is one of my favourites this year. From their first album, here is a YouTube playlist with three wonderful live tracks (the third tune is actually called &#8220;The Ghost Inside&#8221;!).
Enjoy!
Broken Bells war ein Tipp von meiner Freundin und ist jetzt nicht mehr wegzudenken aus meinem Musik-Kosmos. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>This group led by <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/James_Mercer_%28musician%29" title="James Mercer (musician) - Wikipedia" target="_blank">James Mercer</a> </em>and <em><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Danger_Mouse" title="Danger Mouse - Wikipedia" target="_blank">Danger Mouse</a></em> is one of my favourites this year. From their first album, here is a YouTube playlist with three wonderful live tracks (the third tune is actually called &#8220;The Ghost Inside&#8221;!).</p>
<p>Enjoy!</p>
<p><em>Broken Bells </em>war ein Tipp von meiner Freundin und ist jetzt nicht mehr wegzudenken aus meinem Musik-Kosmos. Aus dem ersten Album stammen diese drei Lieder, die in sehr schönen Live-Versionen vorliegen.</p>
<p><object width="448" height="336">
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/p/039BCAB04CF77741?hl=de_DE&#038;fs=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/p/039BCAB04CF77741?hl=de_DE&#038;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="448" height="336" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		<title>First time @ Neptun Award</title>
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		<pubDate>Thu, 26 May 2011 14:11:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Gestern fand im vom Aussterben bedrohten Kino Streit&#8217;s am Jungfernstieg in Hamburg der Neptun Award 2011 statt. Ich war vor Ort - und multimeditierte mir die Finger am iPhone wund. Das Event zeichnet jährlich im Wettbewerb von 5 Finalisten die beste Crossmedia-Kampagne des Jahres aus. Die für die jeweilige Kampagne verantwortliche Agentur muss vor Fachjury [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern fand im vom Aussterben bedrohten Kino <a href="http://www.streits.de" title=":: STREIT'S ::" target="_blank"><em>Streit&#8217;s</em></a> am Jungfernstieg in Hamburg der <a href="http://www.neptun-award.de/" title="Neptun Award -Startseite" target="_blank"><em>Neptun Award 2011</em></a> statt. Ich war vor Ort - und multimeditierte mir die Finger am iPhone wund. Das Event zeichnet jährlich im Wettbewerb von 5 Finalisten die beste <em>Crossmedia</em>-Kampagne des Jahres aus. Die für die jeweilige Kampagne verantwortliche Agentur muss vor Fachjury und Publikum performen und in 20 Minuten mit oder ohne Einspielfilme die Kampagne und deren Stringenz erklären bzw. vermitteln.</p>
<p>Hier der Mitschnitt der gelungen Erklärung der Veranstaltung von Moderator Harald Kratel:</p>
<p><object style="height: 336px; width: 448px"></object></p>
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/r2wj_WIBlBE?version=3"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowScriptAccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/r2wj_WIBlBE?version=3" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" height="336" width="448"></embed></p>
<p>Ich twitterte mir währenddessen die Finger wund, machte Fotos, drehte kurze Filme (leider keinen von der genialen &#8220;Show&#8221; der Rampensau von Scholz &amp; Friends), und notierte und SMSte die Einzelnoten für die Abstimmung zu jeder Präsentation. Die Timeline bei <a href="http://twitter.com/search/neptun11" title="Twitter / Suche" target="_blank">Twitter</a> unter <em>#neptun11</em> zeigt recht gut den Verlauf des Events und die &#8220;Diskussionen&#8221; im Verlauf. Am Ende schlägt Meister (<em>Scholz &amp; Friends</em> für <em>Mercedes</em>) den Meister der Herzen (<em>kempertrautmann</em> für die <a href="http://www.vermisste-kinder.de/" title="Home - initiative-vermisste-kinders Jimdo-Page!" target="_blank"><em>Initiative Vermisste Kinder</em></a>) äußerst knapp, aber nicht unverdient. Das Budget der beiden Agenturen wollen wir besser nicht vergleichen&#8230;</p>
<p>In jedem Fall war für jeden etwas dabei: Spannung, Kurzweile, Fremdschämen (<em>#Tenor</em>), Inkompetenz, Begeisterung, Entertainment, Professionalität, große Emotionen, spannende Themen.</p>
<p>Fazit: Präsentieren ist nicht jedermanns Sache und entscheidet, wenn es eng wird bei einer Entscheidung. Und was das Thema <em>Crossmedia</em> angeht, ja, da ist noch - jedenfalls in der Masse - reichlich Luft nach oben. Aber bitte nicht falsch verstehen: Technik gut, richtig und zielgenau eingesetzt ist bisweilen grandios - nur um ihrer selbst willen kann sie aber genauso schnell sperrig, kompliziert, deplaziert, bemüht und desaströs wirken.</p>
<p>Ich freue mich auf das nächste Jahr, sage danke für die Einladung und großen Respekt an alle Beteiligten, besonders den 5 Kandidaten, die sich bis ins Finale gekämpft haben.</p>
<p>Wer wagt, gewinnt!</p>
<p><em>Who dares wins is something rather rarely practiced these days - at least in (German) politics. To enter a competition and to face the vote of jury and audience takes courage, drive and hard work. At yesterdays Crossmedia event in Hamburg - Neptun Award 2011 - attendants could experience all of this, and even more.</em></p>
<p><em>From my point of view, all the modern communications stuff is worth nothing without the human touch and the related emotions. Technique and gadgets just for the sake of themselves don&#8217;t amount to anything, but cleverly added might be that little difference between good and overwhelming.</em></p>
<p><em>I like the event - even before yesterday from the stories I heard about it - and am already looking forward to visiting it again next year. All in all, being there, one could witness again how important it is to think outside of the box.</em></p>
<p><em>A big thanx &amp; respect for all those who have been involved in the event. See you next year!</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Heimat - Hometown?</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2011/05/23/heimat-hometown/</link>
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		<pubDate>Mon, 23 May 2011 18:00:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Menschen]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor drei Wochen bin ich seit über einem halben Jahr mal wieder in meine Heimatstadt Bremerhaven gefahren. Wie es dann ja oft so ist, kommt man monatelang zu etwas nicht, oder war lange nicht an einem Ort, oder hat jemanden ewig nicht gesehen, um dann gleich mehrmals in kurzer Zeit das genaue Gegenteil der Vormonate [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor drei Wochen bin ich seit über einem halben Jahr mal wieder in meine Heimatstadt Bremerhaven gefahren. Wie es dann ja oft so ist, kommt man monatelang zu etwas nicht, oder war lange nicht an einem Ort, oder hat jemanden ewig nicht gesehen, um dann gleich mehrmals in kurzer Zeit das genaue Gegenteil der Vormonate zu tun. Mit anderen Worten: Vor zwei Tagen war ich schon wieder dort. Dieses Mal aber mit weniger sentimentalen Gefühlen als Ende April - dafür mit ähnlichem Frühsommerwetter und in Begleitung.</p>
<p><em>Since I opened up a Twitter account three months ago and am posting tweets both in German and English, I decided to do so with my blog entries as well - from now on, resp. whenever it is possible.</em></p>
<p><em>The title of my blog &#8220;Eigenartige Welt&#8221; means Peculiar World. Until  14 years ago, I myself used this term, describing something rather  &#8220;strange&#8221; than &#8220;individual&#8221;. I met a wise man those days, who told me to  be peculiar. But it took some more years to adapt the feelings  connected to this term that my brain had already understood. But knowing  is nothing without feeling. So, maybe I&#8217;m strange sometimes, but  hopefully in a rather peculiar way.</em></p>
<p><em>Today I&#8217;m sharing my thoughts about home and hometown. This topic originally came into my mind three weeks ago when I visited my hometown Bremerhaven (located at the North Sea shore, 60 kilometres north of Bremen, Germany). I was driving from Hamburg to Fishtown - as we used to call Bremerhaven after we had left it - on the motorway and listened to Francis Dunnery&#8217;s &#8220;Hometown&#8221;. In fact, I just spent about eight hours there that day, but my feelings changed from sentimental to proud, from proud to excited, and from </em><em>excited</em><em> to exhausted and back constantly. All in all, I was completely relaxed and just enjoyed the warm and sunny weather. But from that day on, I have been wondering what my hometown means to me, and what does home mean anyway? </em></p>
<p><em>So, here is my attempt to enter that cornucopia of feelings and thoughts, where seemingly has been an emotional void for a long time.<br />
</em></p>
<p>Letzten August hatte ich in Bremerhaven, oder in <em>Fishtown</em>, wie wir es nannten, nachdem wir die Stadt verlassen haben, 20-jähriges ABI-Treffen. Abgesehen davon, dass das ein erstaunlich gelungener Abend war, ist es im Nachhinein wohl bereits der Anlass zu den Gedanken über Heimat gewesen. Bezeichnenderweise fand die Veranstaltung im <a href="http://www.dah-bremerhaven.de/" title="Deutsches Auswandererhaus Bremerhaven" target="_blank"><em>Auswandererhaus</em></a> statt.</p>
<p><a href="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/05/110521_fishtown_20th-floor_web.JPG" title="Fishtown_20th floor_web"><img src="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/05/110521_fishtown_20th-floor_web.JPG" alt="Fishtown_20th floor_web" /></a></p>
<p>Vor drei Wochen nun verlief der Tag in meiner Heimatstadt ganz anders als erwartet und geplant. Ich näherte mich der Stadt von ihrer von außen betrachtet attraktivsten Seite, dem Areal zwischen <em>Columbus Center</em> und Wesermündung mit den neuen Touristenmagneten <a href="http://klimahaus-bremerhaven.de/" title="Klimahaus® Bremerhaven 8° Ost" target="_blank"><em>Klimahaus</em></a>, Aussichtsplattform auf dem <em>Atlantic Hotel</em>, <em>Deutsches Schiffahrtsmuseum</em> und besagtem Auswandererhaus. Meine Kamera führte mich wie von Geisterhand dorthin, wo ich scheinbar schon immer und auch noch nie gewesen bin, und am Ende ließ ich mich treiben, saß in der Sonne, blickte in über 100 Meter Höhe über die Stadt, und vernachlässigte über Stunden komplett einige Aufgaben, deren Erledigung ich meinen Eltern versprochen hatte.</p>
<p>Ich war mir selbst begegnet und fand alte und neue Gefühle an diesem Ort meines Auf- und Heranwachsens. Das kam plötzlich und verblüffend, und andererseits auch nicht, denn immer älter werdende Eltern, Stadtentwicklung, Abi-Treffen etc. arbeiten auch selbständig im Verborgenen, das man aber täglich mit und in sich trägt.</p>
<p>Was ist also Heimat und wo ist sie? An einem Ort oder immer dort, wo ich länger bin?</p>
<p><em>Speaking of home as such, you have to be aware of differences between just defining a certain word or feeling its attributes yourself. I guess most people relate home to the place where they grew up - the town, the house they lived, the people who surrounded them and became friends. Friends for that period of their lives or even for a lifetime.</em></p>
<p><em>Today, a lot of us are constantly on the road, mostly for reasons</em> <em>of business and jobs. That might even enforce the correlation of the word &#8220;home&#8221; with childhood and youth days. In a song it&#8217;s said: &#8220;My home is where my heart is.&#8221; That&#8217;s surely true, but being at home and feeling home is likely not the same.</em></p>
<p><em>What is &#8220;home&#8221; then? Where is it and why is it so full of emotions - this place or area of space and time?</em></p>
<p>Heimat verweist zumeist auf eine Beziehung zwischen Menschen und Raum. Ich möchte aber nicht weiter den dazugehörigen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Heimat" title="Heimat - Wikipedia" target="_blank">Wikipedia-Eintrag</a> zitieren oder zusammenfassen, sondern meine ganz eigenen Gedanken aus meiner ganz eigenen (Heimat-)Geschichte schildern. Es sind im besten Sinne des Wortes <em>eigenartige </em>Gedanken.</p>
<p>Natürlich verbinde ich mit dem Wort Heimat als erstes das Sich-zu-Hause-Fühlen. Aber was bedeutet das, und ist dieses Gefühl endlich? Letztlich muss ich mich zu allererst immer in mir selbst zu Hause fühlen, sonst bleibe ich mir selbst immer ein Fremder.</p>
<p>Am 30. April in Bremerhaven habe ich mich jedenfalls unheimlich wohl gefühlt an diesem Ort. Man muss dazu wissen, dass die Stadt seit Beginn der 90er Jahre des vorherigen Jahrhunderts einen stetigen Verfall erlebt hat, der viele meiner damaligen Mitschüler und auch folgende Kinder der Stadt fort getrieben hat. Vor drei Wochen, wie auch vor zwei Tagen war das vorherrschende Gefühl bei mir: schön, hier tut sich etwas in die richtige Richtung, aber auf dem alten Fundament. <em>Heimat reloaded</em> von mir aus.</p>
<p>Für mich sind jedenfalls<em> Heimat</em> und <em>Heimatstadt</em> zwei miteinander verbundene, aber gleichzeitig völlig unterschiedliche Dinge. Das eine ist variabel, das andere ist unveränderlich. Die Heimat, die ich in mir trage, hat ihren Urpsrung in meiner Heimatstadt, weil sie dort geboren wurde. Heute ist Hamburg meine Heimat, und es fühlt sich an, als ob das niemals anders gewesen wäre. Es sei denn, ich komme nach <em>Fishtown</em>, und sehe die Stadt mit anderen Augen. Nicht mit denen der alten, nicht mit denen der neuen Heimat. Sondern mit denen des Besuchers, dessen Empfindungen sich im Raum zwischen damals und heute neu mischen und Gegenwart erleben lassen.</p>
<p><em>The feelings that struck me three weeks and also two days ago are located somewhere between past and present. They make it possible for a visitor of my hometown - which I am at this point in my life - to mix up to something new and to experience what presence is. </em></p>
<p><em>There is no place like home&#8230;</em></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Meet me – In Amsterdam (Teil 1)</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2011/04/27/meet-me-%e2%80%93-in-amsterdam-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 27 Apr 2011 17:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<category><![CDATA[Reise]]></category>

		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ostermontag war ich zum fünften Mal in Amsterdam. Erstmals im Frühling und erstmals mit Freundin. Das Ganze stand jedenfalls von Anfang an unter einem guten Stern. 114 Euro für das coolste Hotelzimmer, in dem ich jemals war, Kaiserwetter, relativ pünktliche Abfahrt bei Freunden in Hannover am frühen Morgen und sowohl eine funktionierende Kredit- als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ostermontag war ich zum fünften Mal in Amsterdam. Erstmals im Frühling und erstmals mit Freundin. Das Ganze stand jedenfalls von Anfang an unter einem guten Stern. 114 Euro für das coolste Hotelzimmer, in dem ich jemals war, Kaiserwetter, relativ pünktliche Abfahrt bei Freunden in Hannover am frühen Morgen und sowohl eine funktionierende Kredit- als auch EC-Karte – was will man mehr?</p>
<p>Nach minimalen Schwierigkeiten erreichten wir das <a href="http://www.hotelarena.nl/" title="Home | Hotel Arena Amsterdam nl" target="_blank">Hotel Arena</a> gegen Mittag. Ich hatte es über ein App mit meinem iPhone gefunden und gebucht. Das <a href="http://itunes.apple.com/de/app/amsterdam-wallpaper-city-guide/id346758447?mt=8" title="Amsterdam: Wallpaper* City Guide für iPhone, iPod touch und iPad im iTunes App Store" target="_blank">Wallpaper App Amsterdam</a> hatte ich Ende Februar gekauft und alles, was ich dort bisher gefunden habe, hat sich als Volltreffer erwiesen. Es ist optisch und inhaltlich ein Leckerbissen, und am zweiten und letzten Tag unseres Aufenthalts konnte es weitere wertvolle, allerdings nicht kostenreduzierende Hinweise produzieren. Mein Plan war eigentlich nur, zumindest bei <a href="http://shop.sissy-boy.nl/" title="SISSY-BOY / ONLINE STORE" target="_blank">Sissy Boy</a> reinzuschauen, wo ich beim letzten Aufenthalt (Oktober 2008) etwas Geld für diverse Sachen von <em>Super Dry</em> gelassen hatte…</p>
<p>Am Montag waren wir zu Fuß gestartet, Fahrräder wollten wir uns am kommenden Tag ausleihen. Nach 15 Minuten standen wir auf der <em>Magere Brugg</em>, wohl dem Wahrzeichen von Amsterdam. Ich hatte bei den Aufenthalten zuvor nie das Vergnügen gehabt, und bis vor Kurzem auch geglaubt die Brücke sei aus Metall. Sie besteht aber aus weiß lackiertem Holz und ist in jeder Hinsicht das Zentrum an der Amstel. Für uns wird der Aufenthalt auf der Brücke jedenfalls immer in Erinnerung bleiben.</p>
<p>Den ersten Hunger stillten wir im <a href="http://www.vandobben.nl/" title="Van Dobben" target="_blank">Van Dobben</a>, wo man irrsinnig gut und irrsinnig schnell sogenannte Croquets bekommt. Ich schaute zwar zunächst etwas sparsam drein, als sich eine der beiden Bestellungen als Mettbrötchen mit gekochtem Ei entpuppte, aber im Zusammenspiel mit der Schweinebratenvariante der zweiten Bestellung und unter Mithilfe von Senf war der kurze Schreck schnell zu den Akten gelegt.</p>
<p>Nach ein paar Schlenkern am Ende der <em>Kerkstraat</em>, erreichten wir mein bevorzugtes „Revier“ zwischen <em>Keizers-</em> und <em>Prinsengracht</em>. Es stellte sich raus, dass mein Merian live von Amsterdam mindestens zehn Jahre zu alt war, denn das gesuchte Café Pulitzer gab es nur noch in anderer Form bzw. unter anderem Namen. Auf der Suche nach einem schönen Platz für ein noch schöneres Stück Kuchen hatten wir dann die Wahl zwischen der <em>Pulitzer Bar</em> und dem Restaurant <a href="http://www.restaurantkeizersgracht238.nl/" title="www.restaurantkeizersgracht238.nl" target="_blank">Keizersgracht 238</a>. Beide Einrichtungen sehr gediegen, die Frage war nur, ob wir uns nach draußen setzen wollten oder konnten.</p>
<p>Wir durchquerten fragend und sehend den 24-Häuser-Komplex des <a href="http://www.pulitzeramsterdam.com/" title="Hotel Pulitzer Amsterdam | Luxury Hotels Amsterdam Netherlands" target="_blank">Hotel Pulitzer</a>, wo wir unter anderem den „schönsten Garten Amsterdams“ in Augenschein nehmen konnten. Am Ende landeten wir im Restaurant, das ab 18 Uhr Einlass gewährte. Spargel, Kürbis-Risotto und Lemon Cheesecake wurden von Merlot und spanischem Rosé abgerundet. Highlight des Restaurants, neben dem Eros Rammazzotti-Lieder singenden Koch, unserer alerten Bedienung und dem Essen war das Wandgemälde im größten Raum. Selbst nach einer Stunde Betrachtung kann man immer noch Details finden.</p>
<p><a href="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/04/110425_keizersgracht238_web.JPG" title="Wandgemälde_Keizersgracht238"><img src="http://eigenartigewelt.de/__oneclick_uploads/2011/04/110425_keizersgracht238_web.JPG" title="Wandgemälde_Keizersgracht238" alt="Wandgemälde_Keizersgracht238" align="middle" height="290" width="448" /></a></p>
<p>Für den Dienstag notierte ich in mein Moleskine City Notebook den Namen <em>Cortina Papier</em>, ein hübsches, nicht zu kleines Papier- und Büroartikelgeschäft in der <em>Reestraat</em>. Für den ca. 3 Kilometer langen Rückweg zum Hotel benötigten wir gut 50 Minuten. Das eine oder andere Lichtbild wurde gefertigt und kurz vor dem Erreichen der Herberge war die Speicherkarte von meiner Canon voll.</p>
<p>Ein Traumtag ging zu Ende und ich stellte mit Erschrecken fest, dass das geniale Zimmer bereits „normal“ für mich geworden war. Aber der Leser schaue selbst, ich würde es immer wieder buchen:</p>
<p><object height="336" width="448"></p>
<param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/zydPDAaHqcA?hl=de&amp;fs=1"></param>
<param name="allowFullScreen" value="true"></param>
<param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/zydPDAaHqcA?hl=de&amp;fs=1" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" height="336" width="448"></embed></object></p>
<p>Einziger Nachteil im Hotel: Zehn oder 15 Euro Tagesgebühr für Internetzugang (je nach Zugangsart). Am Abend hatte ich meinen Voucher-Code noch immer nicht aktiviert und dann ließ ich es auch dabei. Die Dame an der Rezeption verstand zwar erst nicht, was ich wollte, aber am Ende konnte ich den Voucher zurückgeben und die veranschlagten zehn Euro wurden von meiner Rechnung entfernt.</p>
<p>Song of the day: „In Amsterdam“ (Noonday Underground Remix), Paul Weller – <em>Wake Up The Nation [Special Edition]</em>. Der Remix enthält (Sprech-)Gesang und der Refrain geht mir nicht mehr aus dem Kopf und gibt dem Beitrag seinen Titel. „…at the Paradiso…!“ #Iamsterdam</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mediacoffee vs. Alstercoffee 0:4</title>
		<link>http://eigenartigewelt.de/2011/04/24/mediacoffee-vs-alstercoffee-04/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2011 22:38:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[Der Rahmen für den mediacoffee von news aktuell in Hamburg am vergangenen Mittwochabend war vielversprechend: Thema, Zeitpunkt und vor allem die Besetzung der Diskussionsrunde deuteten auf einen interessanten Abend hin. Nun ist es zum einen so gewesen, dass ich mich schon vor Wochen angemeldet hatte - Giovanni di Lorenzo mal live zu sehen, dazu noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rahmen für den <a href="http://www.mediacoffee.de/node/7440" title="In den Nebeln von Gegenwart und Zukunft | media coffee" target="_blank"><em>mediacoffee</em></a> von <em>news aktuell</em> in Hamburg am vergangenen Mittwochabend war vielversprechend: Thema, Zeitpunkt und vor allem die Besetzung der Diskussionsrunde deuteten auf einen interessanten Abend hin. Nun ist es zum einen so gewesen, dass ich mich schon vor Wochen angemeldet hatte - Giovanni di Lorenzo mal live zu sehen, dazu noch bei der Themenvorgabe, war Grund genug. Zum anderen kann ein Teil der folgenden Schilderung nur aus zweiter Hand erfolgen.</p>
<p>Letzteres ist dann auch das Zentrum dieses Beitrags - das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Epizentrum" title="Epizentrum – Wikipedia" target="_blank">Epizentrum</a> gewissermaßen. Ich war nämlich fünf Minuten zu spät erschienen, und man bzw. frau(en) wollte mich nicht mehr rein lassen. Da half auch nicht der Hinweis, dass meine Freundin drinnen samt freigehaltenem Platz auf micht wartete. Was tun? Ärgern, entspannen oder randalieren? Zumindest verbal etwas Gas zu geben war durchaus verlockend, angesichts des wunderbaren Frühsommerwetters allerdings pure Energieverschwendung. Der Hinweis, ich könne aber im Nebengebäude gerne den Live-Stream verfolgen, - wir befanden uns auf dem Gelände der <em>Bucerius Law School</em> - brachte mein Blut dann doch noch einmal in Wallung, will sagen: ich kam mir etwas verarscht vor.</p>
<p>Aber nur etwas, denn dazu gehören ja auch immer zwei Parteien. Nun ist es ja so, dass sowohl das sofortige Twittern der Situation (mein erster Tweet dazu lief direkt im Auditorium auf der Twitter Wall auf, grins), als auch dieser Text, den Eindruck erwecken könnten, ich tue mir in der beschriebenen Situation doch ein bisschen selber Leid. Daher versuchte ich, meine Finger und Gedanken etwas zu kontrollieren. Ich versuchte gewissermaßen auf Konter zu spielen, um die Fußballersprache zu bemühen. Ein Unentschieden hätte mir auch gereicht, oder ein knappes 1:0. Doch wie der weitere Verlauf noch zeigen sollte, lagen noch vier Tore und wenig Gegenwehr in der Luft - davon allein zwei Eigentore.</p>
<p>Jetzt beginnt der Teil, den ich mir aus Tweets, Nachberichten und &#8220;Zeugenaussagen&#8221; rekonstruieren muss: Da ich selbst seit vielen Jahren im Eventmanagement tätig bin, kann ich zum Teilnehmermanagement der Veranstaltung nur sagen: Angemeldete Teilnehmer abzuweisen und den Raum offensichtlich deutlich zu überbuchen, sind No-Gos, mit denen man eine Veranstaltung oder Veranstaltungsreihe problemlos versenken kann. Vielleicht sieht man das bei news aktuell anders oder ist zu groß für kleine, flexible Bewegungen. In jedem Fall ging ich so problemlos in Führung. (Für die weitere Dokumentation des Spielverlaufs verweise ich gerne auf meine <a href="http://twitter.com/eigenartigewelt" title="Jörg-C. Dippold (eigenartigewelt) on Twitter" target="_blank"><em>Timeline</em> bei <em>Twitter</em></a> - Tweets vom 20. April 2011.)</p>
<p>Das Wetter baute für mich den Vorsprung mühelos und mit Leichtigkeit aus. Wozu Lebenszeit mit Ärger, schlechter Luft und, soll ich vorgreifen? - mit wenig Inhalt und schlechter Moderation verschwenden? Letzteres brachte mich uneinholbar in Führung und geleitete mich zur Außenalster und einem rasanten 11-Kilometer-Lauf - irgendwo muss der Frust dann ja doch bleiben.</p>
<p>Fast überflüssig zu erwähnen, dass weder das Thema der Veranstaltung getroffen wurde, noch der &#8220;Moderator&#8221; den Sinn einer Podiumsdiskussion erfasst hatte. Am Ende war es fast eine glückliche Fügung für mich und ich konnte sagen: <em>Et kütt wie et küüt.</em> Gut, das Essen hinterher sei sehr gut gewesen, hörte ich, und, ja, das war auch Teil meines Ärgers, denn ich hatte nicht wirklich Zeit zum Essen tagsüber gehabt und auf den Abend gehofft und vertraut.</p>
<p>Die Menschen, die Atmosphäre und die eine Persönlichkeit hätte ich doch gerne gesehen, gehört und gespürt. Doch tatsächlich hörte ich nur, es sei wie folgt gewesen: <em>Laaaaaaaaangweiliiiig!</em></p>
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